VOM RETORTENBABY ZUM MISCHWESEN

Medizin vs. Ethik?

Medizin und Ethik – wie gehören sie zusammen? Diese beiden Disziplinen trennt und verbindet ein Auf und Ab in Geschichte und Errungenschaften, in Personen und Themen. Doch können sie überhaupt auf eine Einigung kommen?

Fortpflanzung zu welchem Preis?

Natürlich spielt auch Geld eine Rolle, aber vor allem unser Selbstverständnis an sich, unsere Wertvorstellungen und Zukunftsvorstellungen „zahlen“ diesen Preis. Und wollen wir diese Zukunft, die vielleicht schon vor der Tür steht, überhaupt mit all ihren Nebenwirkungen, den Risiken, nicht hinterfragten Grundsätzen?

Bilden Sie sich Ihre Meinung.

Erfahren Sie mehr zu medizinischen Hintergründen, zum wissenschaftlichen Forschungsstand in Sachen Fortpflanzung und Reproduktion.

 

Dabei geht es nicht mehr allein um den Menschen, auch die Bildung von Mischwesen verschiedener Spezies und Genom-Editing stehen in manchen Ländern schon auf der wissenschaftlichen Tagesordnung. Was haben diese und andere Entwicklungen für Auswirkungen auf unsere Gesellschaft?

Die Inhalte des Vortrags in Kürze:

  • Definition und Ziele der Fortpflanzungsmedizin
  • Aktueller Stand der Fortpflanzungs-„Industrie“
  • Pränatale Diagnostik und ihre Folgen
  • Genschere und Wunschdenken
  • Chimären und andere Mischwesen
  • Zukunftsvisionen
  • Grenzen der Genetik
  • Menschenrechte

07. JUNI 2018, 20.00 UHR · STADTHALLE MEMMINGEN

WIR FREUEN UNS AUF IHREN BESUCH.

Wir freuen uns über jede Weiterempfehlung und eine möglichst große Besucherzahl am 07.06.2018 und danken Ihnen daher, wenn Sie möglichst viele Freunde und Bekannte auf unsere Veranstaltung aufmerksam machen.

Wenn Ihnen unser Thema und unsere Aufklärungsarbeit am Herzen liegt danken wir Ihnen herzlich für eine Spende.

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AUF EIN WORT – IHRE MEINUNG

  • „Die Vorstellung, es könnte in absehbarer Zeit Mischwesen geben, macht mir Angst für die Zukunft meiner Enkel."
    Monika Meyer, Mainz

  • „Die Menschheit wird bald auf „Leihmütter“ verzichten (können). Babys werden von der „Leihsau“/Hausschwein austragen, per Kaiserschnitt/Schlachtung wird entbunden und im Hofladen findet gegen Geld die Übergabe des so produzierten Menschenkindes statt. Brave new world. Davor graut mir als Krankenschwester und Pflegepädagogin.“
    M. M. aus München

  • Das Unvorstellbare ist Tatsache?
    Ich kann es immer noch nicht glauben, zu was "Menschen" alles fähig sind.
    Ulrich Fürst, Kaufbeuren

  • Wer meint, dass alle Forscher schon wissen, was sie tun und sich an einen allgemein verbindlichen Ehrenkodex halten, irrt leider. Schon letztes Jahr stellten Wissenschaftler den ersten Mensch-Schwein Embryo her – in den USA. Wer Heilung von Krankheit verspricht, darf offenbar alles.
    Cornelia Kaminski, Fulda

  • Einerseits werden ungeborene Kinder getötet, andererseits müssen in absehbarer Zukunft Kinder zur Welt kommen, denen man eigene Gene gestohlen oder fremde zwangseingesetzt hat. Beides wiederspricht dem Menschenrecht auf körperliche Unversehrtheit.
    Gertrud Brunner, Memmingen

  • Ich bin davon überzeugt, dass der Mensch hier definitv zu weit geht. Wir versuchen in Gottes Schöpfung einzugreifen, wollen es selbst in die Hand zu nehmen, anstatt unserem Schöpfer zu vertrauen. Jedes Leben ist einzigartig, kostbar und unantastbar und beginnt mit der Zeugung. Da können wir Menschen versuchen was wir wollen, wir werden daran nichts ändern, ausser uns selbst anstatt in Freiheit in Gefangenschaft zu bringen. Ich sage ganz klar NEIN zu jeglichen Versuchen dieses Art.
    Karin Ullmann, Ronsberg

  • Der Glaube an die Evolution des Menschen, der vor langer Zeit mit dem Schwein verbunden gewesen sei, beruht auf halbseidenen Argumenten mit irgendwelchen Zerfallsraten, und ist ein Dogma, das zu hinterfragen ist. Das Ausmerzen des Schwachen und Kranken zur Neuschöpfung von Arten ist die zentrale Grundlage der Evolutionstheorie. Wenn das stimmen würde, dürfte man den Menschen wieder mit dem Schwein verbinden - aus Optimierungsgründen  bzw. zur "Heilung" - und man dürfte im gleichen Zug den behinderten Ungeborenen das Lebensrecht nehmen. Nach Papst  Benededikt XVI. hilft der Glaube an einen liebenden Gott der Vernunft: Wir sollen das behinderte Leben schützen, sonst bekommen wir eine Inhumane Gesellschaft, in der niemand mehr sicher ist. Jeder hat irgendwo einen Gendefekt. Wissenschaftliche Beobachtung: Bei Überschreitung der Artengrenze sind die Nachkommen (z.B. von Esel und Pferd) steril,  durch Mutation und Selektion entstehen also keine Arten, sondern Abwandlungen innerhalb der Arten. Überschreitet nun der Mensch seine eigene Gattungsgrenze und vermischt sich mit dem Schwein, "wendet sich das Experiment gegen seinen Erfinder" wie beim Horrorfilm "Frankenstein": die gewünschte Verbesserung tritt nicht ein, stattdessen aber mindestens eine Gefährdung des Zusammenhalts unserer Gesellschaft, wenn nicht gar Schlimmeres durch nebenbei erzeugte Retroviren, gegen die nichts mehr hilft.
    Johannes Brunner, Memmingen

  • Finger weg von diesen schrecklichen Versuchen - soll der, von Gott wunderbar mit GEIST und Vernunft ausgestattete Mensch, (kein Tier hat Geist), zum Teilschwein degradiert werden? Das ist ethisch nicht zu verantworten. Die individuelle Würde des Menschen - Gen. 1, 26 : "Lasst uns den Menschen machen  als unser Abbild, uns ähnlich" - wird dadurch schwer verletzt.  Die Folgen sind nicht vorhersehbar.
    Gerda Fink, Memmingen

  • Vertreibung aus dem Paradies – wegen einer „Frucht“ - vom Baum der Weisheit und Erkenntnis? Kommen unsere Wissenschaftler und Forscher wieder in diese Versuchung, Dinge zu tun, die weit außerhalb der Freiheit / des Freiraumes des Menschen liegen?
    Für Eva war verlockend (lt. Genesis 3,6): der Baum, der eine Augenweide war und die Eigenschaft klug zu werden. Verlockend am Mischwesen (Mensch/Schwein) ist, dass auf Heilung gehofft wird. Das Ergebnis des Sündenfalles war katastrophal für die nachfolgenden Generationen, sind wir wieder an einem solchen Meilenstein angekommen?
    Robert Mößlang, Memmingen